Dienstag, 29. Oktober 2013

Das Abenteuer geht weiter

Nach einer von Unlust geprägten Periode, in der ich längere Zeit nichts geschrieben hatte, möchte ich nun endlich wieder einmal zu Wort kommen. Mittlerweile haben wir Ende Oktober, es wird Sommer, die kurzen Klamotten kommen wieder gehäuft zum Einsatz und die Planungszeit für verschiedene Trips in der Guten-Wetter-Session beginnt. Aber vorerst: Was fand in der Zwischenzeit statt?


27. August 2013 - Adrenalin Forest

Jeder von euch hat sicherlich schon einmal von einem Kletterwald oder Hochseilgarten gehört. In Deutschland's Wälder findet man einige von denen aber auch in Neuseeland gibt es sie. Das Prinzip ist leicht: Klettergurt umschnallen, Karabiner checken, Sicherheitsprüfung erfolgreich absolvieren und ab durch die Hecke.. halt Moment, ich meine ab auf die Bäume. Ein Ganzkörperworkout vom Feinsten! Vor allem für welche, bei denen Klettern nicht den Alltag bestimmt, kann so manches Hindernis zum Spektakel werden, aber lustig natürlich. Wir reisten früh an, waren einer der ersten, und verließen das Gelände als einer der letzten. Nach circa sechs Stunden puren Kletterspaß spürte man nur noch Schmerzen in seinen Händen und Armen. Immer wieder auf's Neue schön und empfehlenswert für welche, die es noch nie gemacht haben.



7. September 2013 - Antarctic Centre




Mit dem Schneekettenmobil herumheizen, Pinguine bei der Fütterung beobachten, im 4D Kino sich von komischen Wasserfontänen den Oberkörper samt Schritt befeuchten lassen, im Kälteraum sich von Riesenlüftern anpusten lassen und dennoch wie in Deutschland fühlen und sich von einem Fotografen ablichten lassen, der anschließend seine grandiosen Photoshopkentnisse präsentiert. All das war grob der Besuch in Christchurch's International Antarctic Centre.
Man kann es mal gesehen haben, wirklich etwas verpasst hat man nicht. Für welche, die sich schwer für so was interessieren, ist es sicherlich ein Highlight und absolut informativ. Es ist definitiv schön gemacht für Familie & Co aber auch etwas überteuert, wie wir fanden. Sehr lobenswert war der Kurzfilm, in dem die Schönheit der Antarktis gezeigt wurde aber auch ihre traurige Schattenseite - die globale Erwärmung und ihre Auswirkung.

Um euch mal einen kleinen Eindruck zu verschaffen, auf welch elegante Art und Weise der Fotograf gearbeitet hat, habe ich hier mal einen Selbstversuch gestartet. Man nehme ein Green- oder Bluescreen (im Antarctic Centre vorhanden), schießt ein schnuckliches Foto, schneidet sich aus, nimmt ein Randombild als Hintergrund und klatscht sich oben drauf. Das Resultat sieht man hier:


An dieser Stelle möchte ich euch Kathie vorstellen. Sie lernte ich ganz am Anfang als ich ankam kennen und seitdem haben wir viel miteinander zu tun, sind mittlerweile sehr gute Freunde und man könnte schon sagen, dass sie hier eine Art beste Freundin für mich ist. Ein absolut liebenswertes, freundliches und sympathisches Mädchen, wunderbarer Gesprächspartner, Kummerkasten, Backkumpanin, Fitnessstudio-Buddy und der absolute Beweis dafür, dass auch Niedersachen sächseln können wenn sie wollen! In Deutschland trennen uns gute drei Stunden voneinander oder auch drei Mal nach Rangiora fahren (ein kleiner Insider am Rande). Ich hoffe, dass die Freundschaft auch nach Neuseeland bestehen bleibt - wäre ansonsten sehr Schade darum. Frau Hoffmeister? Ich freue mich auf die weitere Zeit hier mit ihnen und habe sie sehr gern!

8. September 2013 - 13. Oktober 2013 - Umzug

Anfang September hieß es "Raus aus dem Haus". Für fünf Wochen lebten wir in einem Mietshaus im Bezirk Aidanfield, weil an unserem Haus Bauarbeiten liefen. Was wurde repariert? Sämtliche Erdbebenschäden sowie Malerarbeiten wurden verrichtet. Das Gute an der Sache war, dass das neue Haus wirklich modern war und wesentlich größer und wir lediglich nur unsere Klamotten mitnehmen mussten, da es komplett fertig eingerichtet war. Alle Möbel und anderes Zeugs aus unserem Haus wurden in einem großen Schiffscontainer verstaut, der in unserem Vorgarten platziert wurde. Mittlerweile ist der Container zu 95% leer und wir leben wieder in den eigenen vier Wänden.

15. September 2013 - Westlake

- aus der Stille werden die wahrhaft großen Dinge geboren.

Der gute, alte Westlake Park: mein Herumchill-Ort Numero Eins. Mitte September nahm ich Stefanie mit hierher und wir machten ein paar Schnappschüsse. Dabei entstand auch dieses schöne Bild von ihr und dem See. Sie durfte ich damals beim Minigolfen Ende August kennenlernen. Ein besonderer Mensch in meinen Augen. Es stellte sich heraus, dass mein Anreisetermin exakt ihr Geburtstag ist - eine magische Verbindung? Man munkelt! Auf jeden Fall ist sie auch seitdem wir uns kennen eine super gute Freundin für mich. Faszinierend beim Kennenlernen war, dass wir so gut wie den gleiche Musikgeschmack haben. Sehr beeindruckend für mich als Musiker, da ich nur wenige kenne, die meinen zu 99% teilen können. Da muss man wirklich auf die andere Seite der Erde reisen, um so jemanden kennenzulernen, nachdem man schon die ganze Zeit zu Hause vergebens gesucht hat. Unglaublich! 
Auch sie ist ein absolut liebenswerter Mensch. Ich liebe ihre lockere, verrückte und verpeilte Art. Definitiv ein Mensch, mit dem man sich köstlich amüsieren kann, sogleich aber auch mein favorisierter Gesprächspartner bei wichtigen Angelegenheiten. Da sie aus meiner alten Heimatgegend dem Schwarzwald, nicht weit entfernt von Stuttgart, kommt, ist es nicht ganz abwegig, sich auch nach Neuseeland trotzdem noch zu sehen. Ich hoffe stark und glaube fest daran. Ich habe dich sehr lieb!

21. September 2013 - Erdbeben

Es war ein schöner Samstagnachmittag, die Kids und ich waren allein zu Hause, die Eltern arbeiteten. Während ich etwas zauberte für unseren Lunch, wurde Christchurch mal eben durchgeschüttelt für wenige Sekunden. Ein kleines Erdbeben der Stärke 4.2 war der Übeltäter. Zugleich war es auch mein erstes, was ich mitbekam. Wir hatten zuvor schon ein paar jedoch war ich meistens am Schlafen, sodass ich sie nicht bemerkte. Andere Au Pairs wachten teilweise durch die Beben auf. Scheint so, als hätte ich einen guten Schlaf! Wie dem auch sei freute ich mich riesig darüber und tanzte fröhlich durch's Wohnzimmer vor Freude diese Erfahrung endlich gemacht zu haben. Das eigentlich Lustige an der Sache war, dass es beide mega kalt ließ und sie nur ganz trocken und gelangweilt meinten "Oh yeah, that was an earthquake." und ich nur "WHUAT? REALLY? WHOHOOO! CRAZY!" (so oder so ähnlich ...). Verständlicher Weise muss man sagen, für die Kiwis ist es wirklich kein Highlight mehr, wenn's mal kurz rumpelt. Die Kids wachsen damit auf. Ungefähr vergleichbar mit den kalten, schneegeladenen Wintern in Deutschland.

2. Oktober 2013 - Hanmer Springs

Es war Mitte der zweiten Ferienwoche und wir fuhren nach Hanmer zu den berühmten Hot Pools. Wohoo - endlich mal wieder ein Familien Trip! Ich freute mich sehr darauf und wir verbrachten wirklich einen schönen Tag zusammen. Die Pools an sich waren auch sehr cool gemacht. Für jeden etwas dabei und ein absolut guter Ort um einfach mal zu relaxen. 
Auf dem Weg kamen wir an zwei ziemlich schönen Orten vorbei. Zum einem passierten wir direkt die so genannten "Frog Rocks", ein von der Natur wunderschön geprägter Fels, der ziemlich stark einem Frosch ähnelt. Seht selbst!


Und zum anderen überquerten wir den Waiau River über diese schöne Brücke. 


Ich denke, eines Tages werde ich noch einmal dorthin fahren, mich auf's Mountainbike schwingen und die anliegenden Wälder erkunden. Sah sehr vielversprechend aus mit all den Tracks, die ausgezeichnet waren.

Die spontanen Fahradtouren in Deutschland vermisse ich schon irgendwie. Sich einfach auf's Fahrrad zu setzen und loszuradeln über Stock und Stein. Vermutlich wird das einer der Aktivitäten, die ich mache, wenn ich wieder zu Hause bin. Ebenso werde ich den Weg ins Studio suchen und an neuen Songs experimentieren. Wie sagt man immer so schön? "Wenn man etwas nicht mehr hat, merkt man wie wichtig es einem ist."

10. Oktober 2013 - Regenbogen

Wir hatten eine sehr verregnete Woche mit wenigen Sonnenstunden. Donnerstagabends machte ich mich fertig für das wöchentliche CoffeeCulture-Meeting. Als ich aus der Dusche stieg bemerkte ich, dass es düster wurde jedoch die Sonne noch einmal für eine gefühlte halbe Stunde herauskam. Regen + Sonne = Regenbogen? Ja aber Hallo! Nicht nur einer, es kamen gleich zwei und in unglaublich intensiven Farben. Leider schwer auf Foto zu bekommen mit keinem professionellem Equipment. Dennoch hat es für dieses schöne Panorama gereicht. Sieht bisschen aus wie ein Kraftschild, was über Nachbar's Haus gespannt wurde!


19. - 20. Oktober 2013 - Black Water Rafting

Diesem Wochenende möchte ganz besondere Aufmerksamkeit schenken, da es mich mit all den Erlebnissen schwer beeindruckt hat. Zunächst starteten wir Samstagmorgens und brachen zu viert Richtung Westküste nach Westport auf, denn Sonntagmorgens stand "Black Water Rafting" in Charleston auf dem Plan mit zwei weiteren Au Pairs, die jedoch schon am Vorabend anreisten. Auf dem Hinweg ging es zuerst über den Arthur's Pass durch die Alpen. Scheinbar endloslange Straßen führten uns durch die mächtigen Berge mit ihren schneebedeckten Gipfel entlang zahlreicher wunderschöner Flüsse und Seen.



Wie man schon an eins der Bilder sehen kann, hatten wir sehr großen Spaß auf der Fahrt. Wir unterbrachen einige Male unsere Reise, da uns die atemberaubende Landschaft so sehr faszinierte, dass wir einfach stoppen mussten! Das Gebirge hinter uns gelassen, erreichten wir das Meer und fuhren entlang ihm Richtung Greymouth. Dort legten wir eine circa einstündige Pause ein und kauften unter anderem weiteren Nachschub für unser Hauptnahrungsmittel des Wochenendes: Rice Cakes. Yeah! 
Etwa 40km weiter entlang der Küste erreichten wir den Paparoa Nationalpark und die "Pancake Rocks". Dort trafen wir dann die zwei anderen Au Pairs, die es aufgrund der Schönheit dieser Wahnsinns Felsen noch einmal dorthin verschlagen hatte. Zu Recht!




Nach einer kurzen Fahrt hielten wir erneut an und liefen den 15 minütigen "Truman Track" entlang Richtung Truman Beach, wo uns ein wunderschöner Strand mit Wasserfall erwartete. Dort verbrachten wir eine gute Weile und genossen das schöne Wetter, das wir durchweg hatten. Durch leichte Unterschätzung des Wellengangs war ich gezwungen meine Hose für eine Weile in die Sonne zum Trocknen zu legen. Die restliche Zeit war Shortstime angesagt!



Auch diese Gelegenheit möchte ich nutzen um euch noch jemanden Weiteres vorzustellen. Ihr Name ist Kathrin, ein superliebes Mädchen aus dem Saarland. Wir sahen uns das erste Mal zu meinem zweiten Meeting im Café, wechselten leider nur ganz am Schluss ein paar Wörter miteinander. Sie war neu, unterhielt sich mit den anderen Au Pairs, ich saß weit ab vom Schuss in der letzten Sitzecke und verstand kaum ein Wort. Ärgerlich, doch kein Grund zum traurig sein, denn ich wusste, dass ich noch viele Gelegenheiten haben werde, um sie kennen zu lernen. Das machte ich dann auch und mittlerweile sind wir ziemlich gute Freunde. Ich habe dich lieb.


Okay, weiter im Text ... Gegen späten Nachmittag erreichten wir Westport und unser Unterkunft. Wir übernachteten in einem 8-Bett-Zimmer im YHA Hostel. Es war sauber, das Personal war freundlich und das Haus war echt schön. Sehr empfehlenswert! Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg um unser Dinner zu kaufen. Nach meiner grandiosen Idee entschlossen wir uns Wraps zu machen. War sehr gelungen! Des Weiteren kauften wir uns noch bisschen was zum Trinken um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Wir lernten zwei deutsche Backpacker kennen. Mit ihnen fuhren wir dann zum Strand um den Sonnenuntergang uns anzuschauen auf Wunsch von Vanessa. Nach einer weiteren grandiosen Idee meinereiners gingen wir zum Leuchtturm. Es war ziemlich windig aber die Aussicht war der Wahnsinn!


Anschließend verbrachten wir den Abend im Poolraum und spielten Billiard: Mädchen vs. Jungen. Man muss sagen, die Mädchen schlugen sich nicht schlecht. Ebenfalls interessant war der Geschmack der beiden Weine, die wir kauften. Das Bier war okay. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, welche wir kauften, auf jeden Fall waren sie crap. Aber sei's drum; Hauptsache es knallt! Und irgendwie taten sie das auch, ich musste später im Bett erst mal ankern. 

Es ist Sonntagmorgen, frühe 7 Uhr und alle schauen wie Leichen unter ihren Bettdecken hervor - Aufstehenszeit! Nach einer langen, warmen Dusche ging's zum Frühstück. Haferflocken mit Obst, Honig und freakin' Naturjoghurt - Gosh, habe ich es vermisst. Nach einem guten Start machten wir uns auf den Weg nach Charleston wo das Rafting stattfand. Dort kleideten wir uns mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten und Helmen ein. Welch' Spaß wir schon in den Umkleiden hatten ...



Die vierstündige Tour war für alle ein unglaubliches Erlebnis. Alles begann mit einer kurzen Busfahrt zur im Wald gelegenen Eisenbahn. Mit dieser ging's dann tiefer ins urische Gestrüpp. An der Haltestelle angekommen schossen wir ein paar witzige Fotos und machten uns dann auf den Weg zu dem Platz, wo die sogenannten "Tubes" (großen Schwimmringe) auf uns warteten.


Mit den Ringen unterm Arm geklemmt, ging es dann zum Höhleneingang. Der Weg führte uns über eine Brücke, die es möglich machte den Waitakere o.a. Nile River zu überqueren. Unser Guide fütterte uns durchweg mit vielen interessanten Informationen über beispielsweise das Gebiet in dem wir aufhielten, die Höhlen und ihre Geschichte usw. Nach über 100 gestiegenen Treppen kamen wir an der Höhle an. Nun hieß es "Helme tragen!". Wir betraten also die Höhle und wanderten tief ins Innere. Um zum unterirdischen Fluss zu gelangen mussten wir zum letzten der drei Höhenlevel vordringen. Nach einer superspannenden Wanderung erreichten wir ihn. "Auf die Ringe, fertig und los(paddeln)!"


Diese lustige Formation nannte unser Guide "Tubetrain". Mit den Beinen des Hintermanns unter den Armen ging es ins Dunkle - Lampen waren nicht erlaubt auf diesem Abschnitt. Warum, sollte sich später zeigen. Es war schon irgendwie seltsam, nicht zu wissen was über, neben und unter einem ist. Man ließ sich einfach nur treiben. Was dann folgte, war von unbeschreiblicher Schönheit. Die komplette Decke der Höhle war voller Glühwürmchen. Vergleichbar mit einer Milchstraße, einer Galaxis zog sie sich am Himmel entlang und führte uns Richtung Ausgang der Höhle. Wow! Leider gibt's davon keine Bilder zu sehen, so was muss man auch einfach erlebt haben.

Nach mehreren Minuten des Staunens erreichten wir den Höhlenausgang. Wir stiegen aus dem Wasser und liefen zum Waitakere. Dort setzten wir uns erneut in unsere Ringe und ließen uns vom Fluss in Richtung Zielufer treiben und dem gleichzeitigen Ende der Black Water Rafting Tour.


Nach dem gemeinsamen Spaß trennten sich unsere Wege. Wir fuhren Richtung Christchurch und nahmen diesmal die kürzere Strecke über Lewis Pass und Hanmer Springs. Zwischendurch kam uns ab und an der Gedanke an einen der Flüsse auf dem Weg zu halten um unsere Köpfe ins Wasser zu halten - es war warm, eine Erfrischung war von Nöten. Und wie wir halt so sind, taten wir das auch. Am Maruia River hielten wir, parkten das Auto an den Maruia Hot Pools und fußten hinunter zum Fluss. Das Wasser war ziemlich kalt aber glasklar und super rein sodass ich auch paar kleine Schlucke davon trinken konnte.




Nachdem uns die Sandbugs halb aufgefressen hatten, beschlossen wir die Heimreise fortzusetzen. Leider plagten uns die Biester auch noch die restliche Fahrt, was ziemlich nervte. Momentan zähle ich etwa über 20 Bisse an meinen Füßen und es juckt wie Hund! Das nächste Mal sprüh ich mich deftig mit Insektenspray ein auch wenn der Geruch leicht mit Toilettenspray zu verwechseln ist. Der weitere Weg war nicht all zu spannend. Da ich die Strecke von Hanmer nach Christchurch bereits kannte, wusste ich, dass wir an den "Frog Rocks" (siehe oben) vorbeikommen werden. Dort stoppten wir das letzte Mal bevor wir endgültig nach Hause fuhren. Wir kletterten auf die Felsen und schauten uns den von Bergen versteckten Sonnenuntergang an - ein bisschen Fantasie war gefragt! Erwähnte ich eigentlich schon, dass uns ein Reifen platzte? Ich glaube nicht. Also uns platzte ein Reifen nicht weit nach Hanmer und wir mussten ihn durch ein Ersatzrad ersetzen. Danach durften wir nur noch maximal 80km/h fahren! Da uns die Zeit aber nicht wirklich im Nacken hockte, kümmerten wir uns auch nicht wirklich darum, wann wir zu Hause sein werden. Ich schätzte am Anfang unseres Rücktritts, dass wir circa gegen 21 Uhr Christchurch erreichen werden und so war es dann auch. Not bad! Meine liebe Gastmutter holte mich ab und zu Hause warteten leckere Nachos auf mich zum Abendbrot. Diese rundeten das Wochenende noch genüsslich ab und ich freute mich einfach nur noch auf mein Bett. Gute Nacht!

Vielen Dank meine Lieben für dieses geniale Wochenende!

Voraussichtlich wird's das nächste Update in wenigen Wochen geben nachdem ich meinen Trip mit Florian abgeschlossen habe. Unser Vorhaben: den unteren Teil der Südinsel erkunden. Ich freue mich schon riesig darauf und freue mich ebenfalls euch davon so bald wie möglich berichten zu können. In diesem Sinne, in alter Frische und bis zum nächsten Mal!

- S. Rehm