Es war kurz nach 4 Uhr morgens als mein Wecker mich aus dem Bett schmiss. Ich quälte mich aus meinem Nest, machte mich fertig und packte meinen Rucksack. 5.15 Uhr stand meine liebe Gastmutter extra für mich auf und fuhr mich zum Flughafen. Nach Check-In und Boarding ging circa 6.30 Uhr mein Flieger nach *Trommelwirbel* Auckland! Was? Schon wieder? Ja, schon wieder! Diesmal stand, wie schon im letzten Beitrag angekündigt, der BigDayOut auf dem Plan. Dabei handelt es sich um eine Festivaltour, die durch Australien und Neuseeland jedes Jahr zieht. Angefangen hat das Ganze 1992 in Sydney mit Interpreten wie Nirvana zum Beispiel. Mittlerweile sind es sechs Austragungsorte, darunter zählen Sydney, Melbourne, Gold Cost, Perth, Adelaide und schließlich Auckland. Die Headliner dieses Jahr waren Pearl Jam, Snoop Dogg, Arcade Fire sowie Major Lazer. Mein absoluter Favorit war Pearl Jam, die ich nach all den Jahren unbedingt wiedersehen wollte. Das letzte Mal war ich 2006 in der Sazka Arena in Prag mit 12 Jahren in Begleitung meines Vaters und Bekannten. Ebenso war ich sehr aufgeregt auf Primus, die ich damals 2011 in Huxley's Neue Welt in Berlin sah ebenfalls in Begleitung meines Vaters und einem Bekannten. "Zawölf" war jedoch nicht mein jüngstes Jahr, in dem ich ein Konzert besuchte. Mit ungefähr fünf, sechs Jahren hüpfte ich schon auf Konzerten (vor allem von meinen Slowcore-Helden Sophia) herum zu denen mich meine Eltern mitnahmen. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich in meinen jungen Jahren diese Erfahrungen sammeln durfte und sie mir das ermöglicht haben. Ich denke, dass das einer der ausschlaggebenden Gründe ist, warum für mich Musik im Leben so viel bedeutet - ich bin ganz einfach (im intensiveren Sinne) damit aufgewachsen.
Links: Sazka Arena, Prag Rechts: BigDayOut, Auckland
![]() | ![]() |
Nach der Veröffentlichung des Timetables kam von den meisten Teilnehmern etwas Enttäuschung auf. Aber wie es meist auf Festivals ist, muss man Prioritäten setzen und sich für eine Band entscheiden, wenn zwei gute zeitgleich spielen. Die neuseeländische Band Beastwars legte einen guten Start mit recht schnicken Hard Rock/Heavy Metal hin. Ich hörte von verschiedenen Quellen Portugal. The Man sei recht geil also wechselte ich anschließend die Bühne und ging zu ihrem Konzert. Hier, ein recht guter Song: Purple, Yellow, Red & Blue. Weiter ging's mit den Spacerockers Tame Impala aus Australien, die mir zuvor noch kein Begriff waren jedoch mir auf den ersten Blick beziehungsweise ersten Reinhörer direkt zusagten. Dieser Song begleitete mich das komplette Wochenende und wird mich sicherlich ein Leben lang an diesen geilen Tag erinnern - Alter Ego. The Hives hatte ich vergangenes Jahr auf dem Southside Festival bereits gesehen und da mochte ich sie auch schon nicht. Für mich ganz nervige Gesellen. Da ich mich jedoch für Mac Miller ebenfalls nicht so begeistern konnte, nutzte ich die Zeit um mich auf die Suche nach etwas Essbaren zu machen. Zwischen Arcade Fire und The Lumineers spielte noch, wie ich sie nenne, Oasis 2.0, die ganz okay waren - "nett" klingt immer so abwertend... Der Abend brach langsam an, die Menschen häuften sich an der Kowhai Stage und darum herum. Ich begab mich ebenfalls dort hin. Schließlich war es 19:45 Uhr und es wurde fleißig gepfiffen und eingeheizt - alle wollten Eddie sehen! Ich war ziemlich aufgeregt und freute mich richtig sehr auf das Konzert. 20 Uhr, war es endlich so weit, Pearl Jam kam auf die Bühne!
Sie spielten eine großartige Setlist. Zum Auftritt selbst muss ich sagen, dass die ersten 20-30 Minuten etwas komisch waren, da Herr Vedder offensichtlich etwas zu oft am Wein genuckelt hatte. Es ist schwer zu beschreiben, aber es herrschte eine gewisse Unsicherheit oder auch Spannung im Publikum. Jedoch fing er sich nach einer Weile und es wurde richtig geil!
Nach dem Konzert schwappte die Masse rüber zu Major Lazor, wo die Leute schon fleißig am Zappeln waren. Mir passte die Musik nach einem zweistündigen Pearl Jam Konzert nicht wirklich in den Kragen und ging zurück ins Hostel. Der Samstag war nicht weiter spannend, ich ging einkaufen und abends ging ich noch aus. Am Sonntag begab ich mich mit dem Bus zum Mission Bay in Auckland, aß Mittag bei Burger Fuels und Nachtisch bei KiwiYo. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich am Strand im Sonnenbad und im Wasser. Irgendwann musste ich dann wieder zurück ins Zentrum fahren, um meinen Airbus zu schaffen, der mich wieder Richtung Flughafen fuhr. Im Flugzeug saß ich auf Platz 1A, welcher logischerweise ganz vorn liegt am Ausgang, neben mir saß ein Brasilianer mit dem ich ins Gespräch kam, ebenfalls kamen wir mit dem einen Steward und der Stewardess-Managerin im Flugzeug ins Gespräch. Wir verstanden uns so gut mit ihnen, dass wir noch 3 übrige Mahlzeiten und zu Trinken bekamen - was ein Luxus, nicht nur der Sitzplatz war 1A. Gegen 22 Uhr erreichten wir Christchurch und ich wurde von Jackie abgeholt.
Sie spielten eine großartige Setlist. Zum Auftritt selbst muss ich sagen, dass die ersten 20-30 Minuten etwas komisch waren, da Herr Vedder offensichtlich etwas zu oft am Wein genuckelt hatte. Es ist schwer zu beschreiben, aber es herrschte eine gewisse Unsicherheit oder auch Spannung im Publikum. Jedoch fing er sich nach einer Weile und es wurde richtig geil!
Nach dem Konzert schwappte die Masse rüber zu Major Lazor, wo die Leute schon fleißig am Zappeln waren. Mir passte die Musik nach einem zweistündigen Pearl Jam Konzert nicht wirklich in den Kragen und ging zurück ins Hostel. Der Samstag war nicht weiter spannend, ich ging einkaufen und abends ging ich noch aus. Am Sonntag begab ich mich mit dem Bus zum Mission Bay in Auckland, aß Mittag bei Burger Fuels und Nachtisch bei KiwiYo. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich am Strand im Sonnenbad und im Wasser. Irgendwann musste ich dann wieder zurück ins Zentrum fahren, um meinen Airbus zu schaffen, der mich wieder Richtung Flughafen fuhr. Im Flugzeug saß ich auf Platz 1A, welcher logischerweise ganz vorn liegt am Ausgang, neben mir saß ein Brasilianer mit dem ich ins Gespräch kam, ebenfalls kamen wir mit dem einen Steward und der Stewardess-Managerin im Flugzeug ins Gespräch. Wir verstanden uns so gut mit ihnen, dass wir noch 3 übrige Mahlzeiten und zu Trinken bekamen - was ein Luxus, nicht nur der Sitzplatz war 1A. Gegen 22 Uhr erreichten wir Christchurch und ich wurde von Jackie abgeholt.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen